Das Manual der integrativen kognitiven Verhaltenstherapie zur Behandlung der anhaltenden Trauerstörung bei ambulanten Patienten wird in Kurzform vorgestellt. Das Behandlungsmanual wurde für Personen entwickelt, die mehr als 6 Monate nach dem Verlust einer Bezugsperson unter anhaltenden und schwerwiegenden Trauersymptomen leiden. Therapieziele sind ein veränderter emotionaler Umgang mit der Trauer sowie eine funktionale Anpassung an die neue Lebenssituation ohne die verstorbene Person. Dazu werden kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden mit systemischen und gestalttherapeutischen Interventionen kombiniert. Die 20 wöchentlichen Therapiesitzungen sind in 3 Phasen unterteilt. In der ersten Phase stehen Beziehungsgestaltung, Informationsvermittlung und Veränderungsmotivation im Vordergrund. Die zweite Phase erlaubt unterschiedliche Schwerpunkte: Bearbeitung von Schuldgefühlen, Anpassung an veränderte Lebensbedingungen, Trauer als Mittel zur Aufrechterhaltung der Bindung an die verstorbene Person oder Bearbeitung der Vermeidungssymptomatik. Dabei kommen Exposition in sensu, kognitive Umstrukturierung und gestalttherapeutische Stuhlarbeit zum Einsatz. Exposition in vivo kann bei Bedarf angewendet werden. In der dritten Phase geht es um die veränderte Beziehung zur verstorbenen Person, die Entwicklung neuer Lebensziele und um Rückfallprophylaxe. Weiterhin können optionale Sitzungen, die sich mit besonderen Gelegenheiten wie Jahrestagen befassen, in den Therapieverlauf integriert werden. Insgesamt ermöglicht das vorgestellte Manual eine flexible und effektive Behandlung der anhaltenden Trauerstörung.
Verhaltenstherapie
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Πέμπτη 15 Νοεμβρίου 2018
Integrative kognitive Verhaltenstherapie für die anhaltende Trauerstörung: Vorstellung eines Behandlungsmanuals
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